Töss-Blog
Im Töss-Blog schreiben Tössemerinnen oder Tössemer über Töss oder darüber, was sie in Töss beschäftigt. Jede Woche erscheint ein neuer Beitrag, jeden Monat schreibt einen neue Autorin, ein neuer Autor.

Licht in Töss
Töss-Blog
Geschrieben von: J.C. Heer   
Dienstag, den 18. September 2012 um 21:15 Uhr

Lichtmess - 2. Hornung - kein Fest, aber doch ein stiller Freudentag, namentlich für die Alten, das Lob des wachsenden Lichtes! Das tiefe Aufatmen aus der langen Dunkelheit des Winters wird der Jugend unseres lichtgesättigten elektrischen Zeitalters in seinen Gefühlswerten kaum mehr verständlich sein. Man muss dabei an die schlechten Beleuchtungsverhältnisse denken. Solange zwar meine Erinnerung reicht, besassen die Hauptstrassen von Töss schon Gasbeleuchtung. Das städtische Gaswerk Winterthur, das auch die industriellen Werke von Ober- und Niedertöss bediente, lag auf unserem Gemeindeboden. Die "Platane" war das damalige Direktionshaus.

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Neujahrstag
Töss-Blog
Geschrieben von: J.C. Heer   
Dienstag, den 11. September 2012 um 21:08 Uhr

D ie nachstehenden Darstellungen, die ich der alten Heimat widme, umfassen etwa die Zeit 1860-70. Es sind Schilderungen von Zuständen und Sitten, wie sie damals weithin verbreitet waren und bei uns als besonders örtlich galten. Es sind Bilder, bei denen der Leser denken mag: so hat's der "Joggeli" gesehen - seine damaligen Dorfgenossen vielleicht mit andern Augen.

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Die grosse Leere
Töss-Blog
Geschrieben von: Werner Frei   
Dienstag, den 21. August 2012 um 00:00 Uhr
Nein, sie kam nicht, die grosse Leere. Zum ersten mal seit Jahren keine Aufregung in der letzten Schulferienwoche, keine Überarbeitung der Bestellung bei Chäs-Scherrer, keine Einkaufstour im CC, keine Bedenken wegen fehlender Helferinnen, auch keine Sorgen wegen Regenwetter oder zu grosser Hitze. Zum ersten mal seit vielen Jahren fand am letzten Ferienwochenende kein Tössemer Dorfet statt - und ich habe es genossen. Endlich wieder einmal die Musikfestwochen auskosten, den Abend der Winterthurer Bands geniessen, welcher in den letzten Jahren immer am Dorfet-Wochenende stattfand. Erleben, wie die Gattin wieder einmal entspannt - soweit das möglich ist - ins neue Schuljahr startet. Nein, die grosse Leere kam nicht auf.
Aber im Nachhinein ein wenig Wehmut. War das nun das Ende einer vieljährigen Tradition? Persönlich bin ich skeptisch, ob sich der neue Termin Ende September bewähren wird und unser Verein (der Trägerverein GZ Bahnhof Töss) hat sich entschieden, dieses Jahr nicht mitzumachen. Wir glauben nicht, dass die Gäste an einem kühlen Septemberabend kommen und bleiben werden, wie sie es im August taten. Nun, wir werden sehen und ich wäre der erste, der sich freut, wenn mein Pessimismus widerlegt würde. So werde ich mich beim Quartierverein Eichliacker für eine Schicht melden, dort mitarbeiten und beobachten, ob die Tradition Tössemer Dorfet weiter lebt oder ob ihr der Todesstoss versetzt wird. Ich denke allerdings, dass die Terminverschiebung allein kaum zu einer Erneuerung des Dorffestes beiträgt, da bräuchte es wohl eine grundlegendere Konzeptanpassung.
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Werner Frei,
aufgewachsen im Tössfeld,
wohnt seit 1992 im Eichliacker

 
J.C. Heer bloggt auf Toess.ch!
Töss-Blog
Geschrieben von: kern   
Dienstag, den 04. September 2012 um 21:30 Uhr

Toess.ch konnte den Tössemer Schriftsteller J.C. Heer für eine Reihe von Blog-Beiträgen "gewinnen"!

Die Aufzeichnungen stammen aus dem Büchlein "Aus dem Dorfe Töss zu meiner Jugendzeit" von J.C. Heer. Dieses wurde als Separatdruck aus dem Winterthurer Landboten im Jahre 1952 vom Quartierverein Töss-Dorf herausgegeben. Verleger war Hch. Weber in Töss.

Wir erlauben uns, Auszüge daraus für eine Serie von "Blog"-Artikeln zu verwenden und auf Toess.ch zu publizieren.
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Mikrokosmos
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Geschrieben von: Katharina Schirrmeister   
Samstag, den 28. Juli 2012 um 00:00 Uhr
Wir haben drei Töchter. Die Älteste lebt nur Teilzeit bei uns, im Moment ist sie verreist und während des Semesters ist sie sporadisch in Töss. Das hindert sie nicht daran, eine grosse Zahl Flaschen auf unserem Badewannenrand zu positionieren. Die beiden jüngeren Töchter leben ständig bei uns, sie gehen noch in die Schule und sind nicht volljährig. Vollzählig versammelt sind allerdings auch ihrerseits Flaschen am Badewannenrand.
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