Der Quartierverein kämpft für Erhalt der Haltestelle Rebwiesen

 

Ende Mai wurde bekannt, dass der Stadtrat aus Spargründen beim ZVV die Aufhebung von fünf Bushaltestellen beantragen will. Dies hat in der Bevölkerung für grossen Aufruhr gesorgt. Unter anderem soll auch die Haltestelle Rebwiesen an der Schlosstalstrasse in Töss aufgehoben werden. Dagegen wehrt sich der Quartierverein Töss-Dorf.
In unmittelbarer Umgebung dieser Haltestelle befinden sich zwei Alters- und Invalidensiedlungen der GAIWO und das Spitex-Zentrum Töss. Unter den Bewohnern und Benutzerinnen dieser Einrichtungen sind viele gehbehindert. Sie sind dringend auf eine Bushaltestelle in der Nähe angewiesen.


Der Stadtrat argumentiert, dass stattdessen die benachbarte Haltestelle Friedliweg häufiger bedient werde. Diese Haltestelle ist jedoch für gehbehinderte Bewohnerinnen und Bewohner der GAIWO-Siedlungen kein geeigneter Ersatz. Sie ist von den Siedlungen her nur durch Überquerung der einmündenden Schlosshofstrasse und Friedliweg zu erreichen und zu weit weg. Ohnehin ist es fehl am Platz, die Verdichtung des Fahrplans der Linie 7 auf den 10-Minuten-Takt als Ersatz für die Aufhebung der Haltestelle Rebwiesen zu bezeichnen. Sie
war unabhängig von dieser neuen Sparmassnahme geplant und schon in der Fahrplanauflage vom März 2013 enthalten.
Der Quartierverein Töss-Dorf hat beim Stadtrat interveniert. Wir hoffen, dass der Stadtrat die Aufhebung der Haltestelle Rebwiesen nochmals überdenkt und dem Mobilitätsbedürfnis der vielen älteren und gehbehinderten Menschen in der Umgebung Rechnung trägt.

Rosmarie Peter
Quartierverein Töss-Dorf

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 31. Mai 2013 um 14:14 Uhr
 

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