1066 Unterschriften gegen Autolärm

Autobahnpetiton

Eine Delegation der AG Verkehr und der beteiligten Quartiervereine hat am 5. April Gemeinderats-präsidentin Dominique Schraft und Gemeinderätin Christa Benz die Petition gegen den Autobahnlärm mit 1077 Unterschriften übergeben. Weitere Bilder von der Übergabe hat es in der Galerie der AG Verkehr.

Der Gemeinderat wird bereits am 16. April über eine vorläufige Unterstützung der gleichlautenden Initiative entscheiden, die Sitzung beginnt um 16.15 Uhr und ist öffentlich.

Hier noch der Bericht des Landboten von der Übergabe der Petition:

"Heute überreichen die Vertreter der Tösslobby sowie der Quartiervereine Nägelsee, Schlosstal, Dättnau, Töss-Dorf und Eichliacker der Gemeinderatspräsidentin Dominique Schraft die Unterschriftenbögen ihrer Petition. Und es werden viele sein – innert knapp vier Wochen haben 1066 Personen den Vorstoss unterzeichnet, mit dem «Lärmschutz entlang der A1-Umfahrung von Winterthur» gefordert wird.
Die Petition ist gleichlautend mit einer Einzelinitiative, die Quartiervereine bereits am 6. März eingereicht hatten. Mit den Unterschriften wird der Druck auf die Stadt erhöht, sich des Anliegens anzunehmen. Die grosse Anzahl an Unterstützern werten die Petitionäre denn auch als Beleg dafür, dass die Bevölkerung eine Verbesserung der Lärmsi­tua­tion wünscht, wie Rosmarie Peter, Leiterin der Arbeitsgruppe Verkehr der Tösslobby, festhält.
Lärmschutz gilt nur innen
Mit der Einzelinitiative und der Petition wird der Stadtrat aufgefordert, dem Parlament einen Rahmenkredit vorzulegen, um den Lärmschutz für Wohn- und Naherholungsgebiet zu verbessern. Das Bundesamt für Strassen (Astra) gleist derzeit ein Erhaltungsprojekt für die Strecke Effretikon-Ohringen auf. Lärmschutz ist Bestandteil dieses Projektes – allerdings nur im Rahmen der Gesetzgebung. «Problematisch ist dabei, dass diese nur Wohnräume schützt, nicht aber Aussenräume wie Balkone oder Sitzplätze und Naherholungsgebiete», halten die Initianten und Petitionäre fest.
Es sind aber auch weitergehende Massnahmen denkbar, wie beispielsweise die Überdachung beim Katzensee zeigt. Allerdings müssten sich in diesem Fall Kanton und Stadt an den Kosten beteiligen. Der Stadtrat hatte bereits 2009 auf eine Interpellation hin beteuert, dass er das Anliegen der Anwohner grundsätzlich unterstützt und eine «aktive und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Astra» anstrebe. Sollte ein Ausbau der A1 auf sechs Spuren in Frage kommen, «wird sich der Stadtrat dafür einsetzen, dass die A1 zwischen Töss und Winterthur-Ohringen aus Gründen des Lärmschutzes möglichst überdeckt wird».
Mit ihrer Initiative und Petition setzen die Quartiervereine einen Rat um, den ihnen Otto Noger, der Leiter der Astra-Infrastrukturfiliale Winterthur, an einer Infoveranstaltung im Februar nahegelegt hatte: Falls die Anwohner weitergehende Massnahmen wünschten, müssten sie sich dafür einsetzen. Nur wer sich laut vernehmen lasse, werde auch wahrgenommen. (og)"

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 10. April 2012 um 14:02 Uhr
 

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