Geplatzte Träume (1.Teil)

PlanZueristrUnter dem Titel "Enttäuschte Hoffnungen, Geplatzte Träume" fasst die September-Ausgabe des Tössemers den aktuelle Status der wichtigsten Resultate aus dem "Projekt Töss" zusammen.

Drei grosse Projekte, welche von der Bevölkerung und auch vom Stadtrat noch vor vier Jahren als prioritär eingestuft wurden, sind akut gefährdet. Weder die Aufwertung der Zürcherstrasse noch die Umgestaltung des Güterschuppens oder die Verbesserung der Situation um den Reitplatz werden in nächster Zeit umgesetzt;

es ist sogar unwahrscheinlich, dass sie auch nur annähernd je in der geplanten Form realisiert werden. Dafür ist nicht nur die aktuelle Finanzlage der Stadt verantwortlich, es fehlte auch an Willen und Effizienz beim Stadtpräsidenten und im Stadtrat.

Zürcherstrasse
2011 verabschiedete der Stadtrat das Leitbild zur Aufwertung des Stadtraums Zürcherstrasse vom Stadteingang an der Klosterstrasse bis zur Unterführung Hauptbahnhof. Zur Realisierung wurde eine aufwändige Projektorganisation aufgebaut, darunter auch eine Begleitgruppe mit Vertretern aller betroffenen städtischen Stellen und der Quartierbevölkerung. Bald schon wurde der Projektumfang drastisch reduziert, nur noch der Abschnitt von der Einmündung Klosterstrasse bis zum Lichtsignal an der Unteren Briggerstrasse sollten in einer ersten Etappe realisiert werden, der Rest wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Im Januar 2013 informierten die Projektverantwortlichen an einer Tösslobby-Versammlung über das Projekt. Damals rechnete man mit einem baldigen Stadtratsentscheid und hoffte, im Jahr 2015 mit der Umsetzung zu beginnen. Doch das Jahr verstrich ohne weitere Neuigkeiten und erst im Mai dieses Jahres wurde bekannt, dass eine Aufwertung nur noch im Bereich Zentrum Töss geplant sei, von der Emil-Klöti-Strasse bis zur Unteren Briggerstrasse werden höchstens Massnahmen zur Verkehrsoptimierung getroffen. Dass der ebenerdige Bahnübergang für den Langsamverkehr aus den Plänen gekippt wurde erstaunte kaum noch jemanden. Aber auch dieser klägliche Rest des ursprünglichen Plans solle erst im Rahme der üblichen Strassensanierung umgesetzt werden, frühestens im Jahre 2017 könnte damit begonnen werden. Nach den bisherigen Erfahrungen dürfte auch dieser Termin bei weitem nicht eingehalten werden.

Fortsetzung folgt in Geplatzte Träume (2.Teil)

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 29. August 2014 um 07:19 Uhr
 

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